Projektwoche Dezember 2018

Theateraufführung zum Thema Holocaust und Ausgrenzung im Dritten Reich

Siebenundzwanzig Kinder der Zweigstelle Schulstraße haben sich kurz vor den Weihnachtsferien in einer Projektwoche einem Theaterstück gewidmet. Die Inszenierung erzählt »Vom Mut, sich für andere einzusetzen«.

In drei Akten behandelten die Schüler die Themen Ausgrenzung und Zivilcourage. In ihrem Stück schilderten die Dritt- und Viertklässler anschaulich den systematischen Ausschluss der Juden aus der deutschen Gesellschaft in der Zeit des Nationalsozialismus.

Im zweiten Teil stellten die Schüler Otto Weidts Geschichte in den Mittelpunkt, der während der Zeit des Nationalsozialismus vielen Juden das Leben rettete.

Im letzten Aufzug wurde die Handlung in die Gegenwart verlegt, in der ein Flüchtlingsmädchen zunächst ausgegrenzt wird, dann aber in die Klassengemeinschaft aufgenommen wird. In der bis auf dem letzten Platz besetzten Aula überzeugten die Akteure in zwei Vorstellungen trotz ihres jungen Alters durch einen sensiblen Umgang mit der Thematik.

Bereits vor Beginn des Theaterprojekts hatten sich die Dritt- und Viertklässler mit dem von Inge Deutschkron und Lukas Ruegenberg verfassten Kinderbuch »Papa Weidt« im Unterricht auseinander gesetzt. Mit dem Gedicht »Wir sind wir« gaben sie zum Schluss ein klares Bekenntnis zur Toleranz und Vielfalt ab.

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