Häufige Elternfragen

Welche Kinder können die Montessori-Grundschule besuchen?
Unsere Schule steht grundsätzlich allen Kindern offen. Sie ist ein Angebot mit besonderer pädagogischer Prägung, für welches sich Eltern bewusst entscheiden. Elternhaus und Schule sollten ein gemeinsames Erziehungsziel anstreben.

Was sind die Hauptziele der Erziehung?
Die Bildung einer selbständigen Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges Erziehungsziel unserer Pädagogik.

Wie arbeiten Schule und Elternhaus zusammen?
Eltern, die sich für die Pädagogik und Erziehung nach Maria Montessori entscheiden, sollten bedenken, dass sie sich nicht auf eine marktgerecht zugeschnittene pädagogische Modeerscheinung einlassen. Sie entscheiden sich für einen besonderen Weg, der es notwendig macht, über sich selbst und seine Sicht auf das Kind nachzudenken.
Die Eltern werden gebraucht, an der Schule mitzuarbeiten, sei es beim Herstellen von Arbeitsmaterial, als »Lesemutter« oder »Lesevater«, bei Arbeiten im Schulgelände oder beim Vorbereiten außerschulischer Aktivitäten. Wir freuen uns, wenn Eltern ganz konkret die Zusammenarbeit mit dem Lehrer suchen und sich selbst mit einbringen.

Warum lernen die Kinder in altersgemischten Gruppen?
Durch Unterschiede in Alter, Begabung und Können lernen die Kinder voneinander. Dadurch, dass das Kind andere Kinder beim Arbeiten mit dem Material beobachtet, kann es für sich wichtige Erkenntnisse ziehen. Die Kinder können sich darüber unterhalten, wie denn nun am besten eine kniffelige Aufgabe zu lösen ist. Außerdem werden Lernvorgänge verstärkt, wenn Kinder anderen Kindern etwas zeigen oder erklären. Unsere Schule ist eine Begegnungs-, Lebens- und Lernstätte.

Was ist eigentlich die »Freiarbeit«?

Das Kind muss Möglichkeiten haben, in seinem Wollen und der Fähigkeit zu selbstverantwortetem Lernen gestärkt zu werden. Die zielgerichtete Aktivität ist Grundvoraussetzung, dass das Kind unabhängig und selbständig wird. Freiheit und Unabhängigkeit konkretisieren sich über aktives Tun. Freiheit bedeutet bei Montessori jedoch nicht Beliebigkeit! Einführungen in die Arbeitsmaterialien, intensive Beobachtung und die Orientierung der Kinder an der Gesetzmäßigkeit einer Sache und den vorhandenen Regeln bilden einen klaren Rahmen.

Gibt es Hausaufgaben?
Wie in jeder Grundschule erledigen die Kinder ihrer Entwicklung entsprechend Hausaufgaben.

Sind die Lehrpläne des Landes NRW auch für die Montessorischule verbindlich?
Unsere Schule arbeitet nach den offiziellen und aktuellen Richtlinien und Lehrplänen des Schulministeriums NRW.

Muss ich für mein Kind Schulgeld bezahlen?
Die MGS Ferdinandstraße ist eine städtische Gemeinschaftsgrundschule. Es wird daher kein Schulgeld erhoben. Die Schule wird mit den gleichen finanziellen Mitteln ausgestattet wie die übrigen Kölner Grundschulen.

Wann melde ich mein Kind in der Grundschule an?
Die Anmeldung der Erstklässler findet in der Regel im Herbst vor der Einschulung statt. Die genauen Termine erfahren Sie beim Schulamt Köln, auf unserer Homepage oder direkt in unserem Schulsekretariat.

Haben Montessori-Pädagogen eine besondere Ausbildung?
Um in einer Montessori-Schule als Pädagoge zu arbeiten, ist in der Regel eine zweijährige Diplom-Ausbildung notwendig. Sie führt in die Theorie und Praxis der Montessori-Pädagogik ein und vermittelt die Fähigkeit, entsprechend pädagogisch tätig zu sein. Sie stellt eine umfassende berufsbegleitende Zusatzausbildung dar. Sie ist kein Ersatz für das staatliche Universitätsstudium für GrundschullehrerInnen.

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